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Holz-, Alu oder PVC Fenster kaufen?

Posted On Dezember 1, 2015 at 3:02 pm by / Kommentare deaktiviert für Holz-, Alu oder PVC Fenster kaufen?

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Das Aussehen der Fenster ist für manche das entscheidenste Kriterium bei der Wahl eines Fensterprofils oder speziellen Marke. Müssen es Sprossenfenster sein oder lieber einfache und schlichte Fenster. Des Weiteren wie dieses Fensterprofil beziehungsweise das Fenster zu meinem Architektur passt. Der g-Wert sowie der Uw-Wert sind zusätzliche bedeutende Kenngröße, die beim Fenster kaufen eine primäre Rolle spielen sollten.

Nach einer Marktanalyse von Ceresana, einem unabhängigen Marktforschungsinstitut, schaffen immer mehr Leute Kunststofffenster an. Auf dem Türen- und Fenstermarkt sollen im Jahre 2020 laut der Analysten von Ceresana 225 Mio. Einheiten verkauft werden.

Kunststofffenster sind weiter auf dem Vormarsch

Je nach Region haben die Leute in Europa ihre Vorlieben beim Fenster Kauf. Das hängt zum einen mit der Art und Weise wie in demjenigen Land gebaut wird zusammen und zum anderen nicht zuletzt wie das Verständnis der Bürger gegenüber Energieeffizienz oder Wärmeisolierung ist. Eine zusätzliche wesentliche Rolle spielen dabei gleichwohl die klimatischen Voraussetzungen vor Ort.

In den Skandinavischen Ländern werden immer noch Holzfenster verwendet. Immer öfter werden hier die Oberflächen der Holzfenster mit Aluminium oder Plastik veredelt. Die Popularität der Kunststofffenster steigt hingegen in den übrigen Ländern beständig.

Die Energieeffizienz wird immer wesentlicher

Bereits in naher Zukunft werden Passivhausfenster der Standard im innovativen Wohnungsbau sein. Passivhäuser oder Nullenergiehäuser müssen gemäß der Europäischen Gebäuderichtlinie (EPBD 2010 = European Directive Energy Performance of Buildings) bis spätestens 2021 der Standard sein.
Damit möchte der Gesetzgeber es schaffen, dass bei neu gebauten Häusern der gesamte Jahresprimärenergiebedarf noch einmal um 25% gesenkt wird. Das soll schon bis Januar 2016 entsprechend der EnEV 2014 gelten.

Wer sich neue Fenster kaufen möchte, darf dies, besonders mit Blick auf diese neuen Egalisierungen an die Energieeffizienz eines Fensters, nicht unbedingt am Portemonnaie festmachen, vielmehr an der Wärmedämmung eines Fensters.

Daran müssen Sie beim Fenster kaufen denken

Am Fenster erhöhen unterschiedliche Bauteile die Wärmedämmung. Somit muss man begreifen, wie die verschiedenen Bauteile am Fenster wirken.
Die Dämmwerte können so optimal verbessert werden.

Mit verschiedenen Kammern sind Fensterprofile ausgerüstet. Außerdem wird eine 3. Silikondichtungsebene hinzugefügt. Der Falz des Rahmens schlägt auf diese Weise mit 3 verschiedenen Dichtungen an.

Die Fensterscheibe ist eines der wichtigsten Bauelemente am Fenster. Eine 2-fach Verglasung dämmt schlechter als eine 3-fach Verglasung. Auch ist sehr wichtig was für ein Abstandhalter verwendet wird. In der Standardausführung der meisten Hersteller ist dieser in Alu ausgeführt. Die bessere Variante ist zum Beispiel ein kunststoffummantelter Randverbund aus Edelstahl oder ein hochisolierender Composite Kunststoff.

Was ist der Uw-Wert?

Mit dem U Wert ist es möglich die verschiedenartigen Fenster zu vergleichen. Er setzt sich zusammen aus dem Ug-Wert des Glases und Uf-Wert des Fensterrahmens.
Aus verkaufstaktischen Gründen wird oftmals von den Händlern der Ug Wert angegeben. Der Ug-wert ist natürlich der bessere Wert.
Der Uw-Wert bezieht sich dabei auf eine Referenzgröße. Das Referenzfenster hat eine Breite von 123 cm und eine Höhe von 148 cm. Hat ein Fenster einen Uw-Wert von 0,8 W/m²K oder besser, darf es wie Passivhausfenster.

Der Energiedurchlassgrad (g-Wert) ist eine zusätzliche Kenngröße. Die Energie die bei transparenten Bauteilen durchgelassen wird, wird durch diesen Wert angegeben.

Kennwerte miteinander vergleichen und informieren

Erst, wenn man alle Kennwerte, also Uw-Wert und den g-Wert der Fenster der verschiedenen Hersteller vergleicht, wird klar welches Fenster das Bessere ist. Beim Fenster kaufen muss man viel mehr abwägen wie viel Heizleistung man über die Jahre hinweg gesehen einspart. Unterm Strich spart nicht unbedingt das günstigere Fenster.